Ein guter Umzug steht und fällt mit den Helfern. Alleine umziehen geht nicht – daher gehört es zu den wichtigsten Vorbereitungen, Umzugshelfer zu finden und so zu organisieren, dass Ihnen möglichst viel Arbeit abgenommen wird. Dabei geht es nicht nur um das Tragen schwerer Möbel: Umzugshelfer können auch ganz andere Aufgaben übernehmen. Am besten klappt ein Umzug mit einer Kombination aus professionellen und privaten Umzugshelfern.
Umzugshilfe durch ein Unternehmen
Dabei sollten Sie sich ggf. zuallererst um die Beauftragung einer Umzugsfirma kümmern – dieses sorgt für das Verladen und den reibungslosen Transport Ihres Umzugsguts in Ihr neues Zuhause. Dabei können Sie sich bei den meisten Firmen aus verschiedenen Modulen Ihren persönlichen
Umzugsservice zusammenstellen: Wenn Sie nur Hilfe beim Transport brauchen, buchen Sie einen Standardumzug, möchten Sie mehr Komfort, können die professionellen Umzugshelfer auch das Befüllen und das Auspacken der Umzugskartons in der neuen Wohnung übernehmen. Sie können aber auch nur einzelne Umzugshelfer bei einem Unternehmen buchen, die dann zum Beispiel das Verladen und den Transport besonders empfindlicher Güter überwachen. Umzugsfirmen finden Sie in allen deutschen Städten – um sich die Qual der Wahl zu erleichtern, können Sie sich hier kostenlos Vergleichsangebote von
Umzugsfirmen aus Ihrer Region zusenden lassen, die Sie in Ruhe zuhause vergleichen können.
Günstige Alternative: Umzugshelfer aus Jobbörsen
Auch Studenten bieten häufig ihre Dienste als Umzugshelfer gegen eine geringe Bezahlung an. Diese sind deutlich günstiger als die Profis von Umzugsunternehmen. Fündig werden Sie in Jobbörsen im Internet oder direkt an der Uni, über Aushänge am Schwarzen Brett. Wenn Sie auf diesem Wege Umzugshelfer engagieren wollen, vergewissern Sie sich vorher, dass diese über die nötige Erfahrung verfügen und bei Schadensfällen versichert sind. Wenn Sie planen, Ihre
Umzugskosten von der Steuer abzusetzen, sollten Sie hier, genau wie bei der Umzugshilfe durch ein Unternehmen, darauf achten, dass Sie eine ordnungsgemäße Abrechnung über die geleistete Arbeit bekommen.
Freunde und Familie: private Umzugshelfer
Beinahe selbstverständlich ist es, dass gute Freunde und Familienmitglieder als private Umzugshelfer einspringen. Dabei ist es gut, wenn Sie ihnen nicht die schwersten Arbeiten aufbürden – dafür haben Sie ja bezahlte Umzugshelfer engagiert - sondern die angebotene Unterstützung anders nutzen. So können Freunde wunderbar für die Verpflegung der übrigen Umzugshelfer sorgen, die Möbelpacker koordinieren oder sie in der neuen Wohnung in Empfang nehmen und das Ausladen beaufsichtigen. Auch Kinder und Tiere wollen am Umzugstag betreut werden – eine passende Aufgabe für die Oma oder gute Freunde!
Wenn der Umzugshelfer etwas beschädigt
Zum Schluss noch ein Wort zum Thema
Haftung durch Umzugshelfer: Bei einem Umzug werden alle Ihre Möbel und Ihr gesamter Hausrat eingepackt, verladen, transportiert und wieder ausgepackt – da kann es schnell passieren, dass etwas zu Bruch geht. Umzugsunternehmen haften in der Regel bis zu einer bestimmten Summe für entstehende Schäden, wenn allerdings den privaten Umzugshelfern ein Missgeschick passiert, wird es mit der Haftung oft problematisch. Klären Sie dies mit Ihren Helfern unbedingt im Vorfeld – und transportieren Sie sehr zerbrechliche oder wertvolle Gegenstände lieber selbst. Geld, Schmuck und andere Wertsachen gehören nicht in den Umzugswagen!