Umzug von Tür zu Tür mit einem amtlichen Halteverbot

Der Umzug, ob mit Umzugsfirma oder selbst organisiert, kann noch so gut vorbereitet sein: Wenn am Umzugstag der Umzugswagen keinen Parkplatz vor der Haustür findet, werden die Arme der Umzugshelfer schnell lang. Und nicht nur das: die Umzugskosten können auch schnell in die Höhe schießen, dauert doch plötzlich alles länger als eigentlich gedacht. Um das zu vermeiden, sollten Sie unbedingt ein Halteverbot für den Umzugswagen einrichten (lassen).

Tipp: Ziehen Sie mit einer Umzugsfirma um, können Sie bei der Angebotsanfrage gleich das Halteverbot mit einberechnen lassen.

Wenn Sie sich selbst um ein Halteverbot kümmern wollen / müssen, gibt es zwei Wege. Das Wichtigste gleich vorweg: Mit selbstgebastelten (Papp-)Schildern kommen Sie nicht weit – ein improvisiertes Halteverbot in dieser Form ist verboten und kann sogar zur Anzeige führen!

Halteverbot selbst beantragen

Um ein amtliches Halteverbot zu erhalten, stellen Sie erst einmal einen Antrag bei dem zuständigen Straßenverkehrsamt. Falls Sie in einen anderen Ort ziehen sollten, reichen Sie dort ebenfalls einen entsprechenden Antrag ein. Dafür müssen Sie Ihren Namen, Telefonnummer, das Umzugsdatum und die voraussichtliche Dauer des Umzugs angeben.

Wurde Ihnen die Erlaubnis für das Einrichten eines Halteverbots erteilt, legen Sie diese mindestens eine Woche vor dem Umzugstermin bei der Polizeidienststelle in Ihrem Bezirk (ggf. am Aus- und Einzugsort) vor. Auch hier erhalten Sie dann ein Genehmigung und Sie können die Halteverbotsschilder abholen und ca. vier bis fünf Tage vor dem Umzugstag aufstellen. Nach dem Umzug bringen Sie die Halteverbotsschilder wieder zurück.

Halteverbot von einer Firma einrichten lassen

Sollten Sie sich nicht um den Transport und Auf- und Abbau der Halteverbotsschilder kümmern wollen, können Sie auch spezialisierte Firmen damit beauftragen. Gegen einen Pauschalpreis übernehmen diese Firmen nicht nur den Transport der Schilder, sondern auch den kompletten Papierkram. Auch Umzugsfirmen nutzen diesen Service. Fragen Sie Ihre Umzugsfirma, wenn vor Ihrer neuen oder alten Wohnung die Parkplatz-Situation schwierig ist – meist bieten diese das Einrichten eines amtlichen Halteverbots mit an.