Umzugsratgeber
Eine gute und möglichst frühzeitige Organisation des Wohnungswechsels ist die beste Maßnahme gegen zuviel Stress beim Umzug.
Ein Umzug will geplant sein
Sie müssen umziehen – Sie müssen planen. Eine gute und möglichst frühzeitige Organisation des Wohnungswechsels ist die beste Maßnahme gegen zuviel Stress beim Umzug. Vor allem wenn Sie selbstorganisiert umziehen, gibt es einiges zu bedenken. Dabei müssen Sie aber nicht alles alleine machen. Im Internet gibt es viele hilfreiche Seiten, die Ihnen den Umzug erleichtern. So können Sie sich online einen persönlichen Umzugskalender anlegen – wichtige Termine sind hier schon vorgegeben, Ihre persönlichen Notizen können Sie einfach hinzufügen. Durch eine Erinnerungsfunktion wird sichergestellt, dass Sie keinen Termin verpassen. Darüber hinaus können Sie im Netz auch nach Umzugsunternehmen suchen, einen Wagen für den Umzug mieten und auch ein Halteverbot bestellen. Auch Handwerker finden Sie auf diversen Auktionsportalen – hier können Sie unter Umständen auch noch einmal richtig sparen. Auch Umzugshelfer können Sie auf diese Weise finden. Mit der Organisation der Umzugslogistik sollten Sie beginnen, sobald Sie wissen, wann Sie umziehen werden, spätestens jedoch drei bis vier Wochen vor dem Termin des Umzugs. Umzugslogistik – das bedeutet:
1. Organisieren des Umzugswagens
Früh buchen lohnt sich immer, weil Sie so in einer besseren Verhandlungsposition sind und gute Chancen auf einen günstigen Preis haben – egal, ob Sie mit einer Spedition umziehen oder den Wagen selbst fahren. Auch sollten Sie frühzeitig die Parkplatzsituation vor der alten und der neuen Wohnung beachten: Wenn nicht sicher ist, dass Sie beim Umzug wirklich einen Parkplatz bekommen, sollten Sie spätestens 10 Tage vor dem Umzugstag ein Halteverbot bestellen.2. Organisieren von Handwerksarbeiten
Ob in der neuen oder der alten Wohnung: Meist sind mit einem Umzug Renovierungsarbeiten verbunden. Damit Sie nicht in Stress kommen, sollten Sie sich bereits frühzeitig Angebote von Handwerkern einholen. So haben Sie einerseits genügend Zeit, Preise zu vergleichen, andererseits können Sie sichergehen, dass die Renovierung rechtzeitig erledigt wird. Vorab sollten Sie auch auf jeden Fall Ihren alten Mietvertrag durchlesen: Wenn Sie zu Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung verpflichtet sind, checken Sie dies mit dem örtlichen Mieterverein gegen – denn nicht alle Klauseln in Mietverträgen sind wirklich gültig und Sie können sich möglicherweise viel Arbeit ersparen!3. Organisieren der Umzugshelfer
Bei einem Umzug in Eigenregie empfiehlt es sich, den Helfern bereits drei Wochen vor dem großen Tag bescheid zu sagen und um Rückmeldung zu bitten. So haben diese genügend Zeit, sich den Tag freizuhalten – und Sie können auf Absagen noch reagieren und andere fragen oder sich im Zweifelsfalle professionelle Helfer suchen. Und: Umzugshelfer sind nicht nur zum Schlappen gut: Auch Kinder und Haustiere wollen beim Umzug betreut werden. Kisten Packen Bevor Sie mit dem Packen für den Umzug beginnen, sollten Sie gründlich entrümpeln und aufräumen. Möbel und Hausrat, die sie nicht mehr brauchen oder die nicht in die neue Wohnung mitkommen sollen, können Sie entweder zum Sperrmüll geben, verkaufen oder auch einlagern lassen. So bekommen Sie einen guten Überblick, welche Dinge wirklich mit umziehen. Danach können Sie einschätzen, wie viele und welche Umzugskartons Sie benötigen. Umzugskartons könne Sie auch bequem online bestellen. Beim Packen beginnen Sie mit den Dingen, die Sie nur selten brauchen und arbeiten sich dann langsam vor, bis dann am Abend vor dem Umzug auch die Dinge des täglichen Gebrauchs in die Kiste wandern. Ein genaues Kennzeichnen der Kartons, eventuell auch nach einem Farbsystem (ein Raum = eine Farbe) erspart viel Arbeit beim Auspacken. Schlüssel, wichtige Papiere, Geld und Ihr Handy gehören allerdings nicht in die Umzugskisten sondern in eine Tasche, die Sie beim Umzug bei sich tragen. An- und Ummelden Ein Umzug bedeutet nicht nur, dass Sie Ihren Hausrat von A nach B zu transportieren müssen – es sind auch Behördengänge sowie einiges an Schriftverkehr zu erledigen. Auch hier gilt: Fangen Sie früh an – es sei denn, Sie möchten kurz vor dem Umzug noch wichtige Unterlagen aus den gepackten Umzugskartons wieder heraussuchen. Was genau ist zu tun?- An- und Abmeldung beim Einwohnermeldeamt (geht in einigen Gemeinden auch online!)
- An- und Abmeldung der Kinder in der Schule bzw. im Kindergarten
- An- und Abmeldung bei Verbänden und Vereinen – achten Sie hier auf die Fristen!
- An- und Abmeldung von Strom, Gas, Telefon, Internet
- Einrichten eines Nachsendeantrags bei der Post
- Übermittlung der neuen Adresse an die Krankenkasse, Versicherungen, Banken....